(ots) - Wenn Ängste im Alltag auftreten, werden zuerst die
auslösenden Orte oder Situationen gemieden. Auch ohne Flugzeug oder
den Lift wird das Ziel erreicht - aber mit der Zeit werden die Ängste
davor immer schlimmer. Jedoch gerade die Konfrontation mit dem
angstauslösenden Moment ist der erste Schritt zum Abbau der Ängste.
Mit dem Lift das 8. Stockwerk zu erreichen oder den Tunnel zu
durchqueren bringt Lebensqualität zurück. Ebenfalls können
psychoanalytische und tiefenpsychologische Ansätze helfen, sich dem
Alltag zu stellen. Auch sportliche Aktivität führt zumeist zum
Rückgang von Ängsten.
Lesen Sie im neuen Dossier zu "Ängste und Angststörungen" auf der
Informations- und Rechercheplattform www.therapie.de mehr über den
Weg zum angstbefreiten Alltag. Eine Angststörung liegt vor, wenn die
tatsächliche Bedrohung nicht mit der eigenen Wahrnehmung
übereinstimmt und wenn die betroffene Person durch die Angst
körperlich oder psychisch leidet.
Experten unterscheiden zwischen verschiedenen Ängsten: Erstens
gibt es spezifische Phobien vor Tieren, Naturgewalten oder
technikdominierten Situationen (Flüge, Aufzüge, U-Bahn, Höhe). Dazu
gehören auch die Ängste vor Blut, Spritzen oder Verletzungen.
Zweitens sind soziale Phobien beschrieben, bspw. dass keine
Aufmerksamkeit in Besprechungen oder Vortragssituationen ausgehalten
werden können. Drittens unterscheiden die Experten Panikstörungen,
die in Kaufhäusern, öffentlichen Plätzen oder U-Bahnen auftreten.
Schwerer erkennbar ist das gemeinsame Auftreten von Angst und
Depressionen.
Für alle Ängste gilt jedoch, dass sie in Zusammenarbeit mit einem
Therapeuten in den abgebaut werden können bis hin zu einem wieder
angstfreien Leben. Beruhigungsmittel, Drogen oder Alkohol führen in
Abhängigkeit, betäuben die Ängste nur und bringen nur neue Probleme
mit sich. Ebenfalls informiert das Dossier über das Für und Wider
beim Einsatz von Medikamenten.
Ansprechpartner Presse:
Ulrike Propach
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