(ots) - Paris bietet einen abenteuerlichen Untergrund:
Kalksteinbrüche perforieren den Boden als gigantisches Labyrinth und
bieten Höhlengänge mit einer Gesamtlänge von rund 300 Kilometern.
Offiziell ist es seit 1955 verboten, diese alten Steinbrüche zu
betreten - aber gerade das macht es für viele so reizvoll, die Welt
unter der Metropole zu erkunden. NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
berichtet darüber in der Titelgeschichte der Mai-Ausgabe (EVT
29.4.2011). Viele Meter unter den Straßen, Parks und Häusern befinden
sich gigantische Grabgewölbe mit Millionen von Skeletten, akkurat
gestapelten Totenköpfen und Knochen, von denen einige mehr als
tausend Jahre alt sind. Hier stehen mit Goldbarren gefüllte
Tresorräume französischer Banken, ehemalige Weinkeller werden
mittlerweile als Clubs und Galerien genutzt. Neben den wenigen
öffentlich zugänglichen Höhlen existieren viele andere geheime
Stollen, in denen sich Höhlengänger treffen, um zu feiern, zu
arbeiten oder das einzigartige Labyrinth in Ruhe zu erkunden. Sogar
ein großer Fischteich findet sich in den Katakomben. Er liegt unter
der Alten Oper, und seine Existenz halten viele Pariser immer noch
für ein Gerücht. In die verzweigten Gänge gelangt man über Gullys und
verborgene Schächte. Polizisten und Inspekteure patrouillieren zwar
regelmäßig in den Gängen, aber da das System noch nicht komplett
kartographiert ist, finden Höhlengänger immer wieder neue
Schlupfwinkel und Stollen für private Erkundungen.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND führt mit der Mai-Ausgabe nicht
nur auf eine Reise in die Unterwelt von Paris. Dem Heft liegt auch
ein Reiseführer für das oberirdische Paris bei - mit vielen Tipps für
einen unvergesslichen Aufenthalt in der Stadt an der Seine.
Weitere Informationen sowie das Cover der aktuellen Ausgabe zum
Download schicken wir Ihnen gerne zu.
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