(ots) - Ältere Menschen nehmen nicht selten ein halbes
Dutzend und mehr Medikamente ein. Mit jedem zusätzlichen Mittel aber
steigt die Gefahr unerwünschter Neben- oder Wechselwirkungen,
besonders, wenn die Verordnung nicht aus einer Hand stammt. Das kann
durch das Rezept eines Facharztes geschehen, dem die Basismedikation
des Patienten nicht bekannt war, durch das selbst gekaufte
rezeptfreie Präparat oder Nahrungsergänzungsmittel. "Mein Rat lautet:
Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt oder Apotheker und
bringen Sie dazu wirklich alle Medikamente mit, die Sie einnehmen",
sagt Professor Wilhelm Niebling, Mitglied im Vorstand der
Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, im Apothekenmagazin
"Senioren Ratgeber". Dann kann der Experte prüfen, ob sich die
Präparate untereinander vertragen, sie eventuell austauschen und dem
Patienten einen Verordnungsplan mitgeben. Dieser ist auch wichtig,
falls eine Krankenhauseinweisung nötig wird. "Ergänzt um die
wichtigsten Diagnosen und seine jüngsten Nierenfunktionswerte macht
dieser Patientenpass es dem behandelnden Arzt deutlich leichter", so
Niebling,
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