(ots) - Jährlich steht sie tausendfach in Deutschland an.
Zahlreiche Arbeitsplätze und Existenzen hängen von ihr ab. Dennoch
wird sie hinausgezögert und verdrängt: Die Entscheidung über die
Unternehmensnachfolge im Mittelstand.
Menschlich betrachtet ist dieses Verhalten nachvollziehbar, geht
es doch nicht selten um die Übergabe des Lebenswerkes durch den
Firmengründer. Wirtschaftlich gesehen ist dies jedoch höchst riskant.
Denn: Wer zu lange wartet, setzt fahrlässig die Zukunft der eigenen
Firma und die der Mitarbeiter aufs Spiel. Unvorhergesehene Ereignisse
wie Krankheit oder Tod des Eigentümers können ein Unternehmen
führungslos in die Krise, ja in die Insolvenz treiben.
Deshalb rät Kerstin Ott, Partnerin beim Transaktionsspezialisten
seneca Corporate Finance GmbH, sich rechtzeitig mit der
Nachfolgefrage zu beschäftigen. "Loslassen ist immer eine schwierige
Entscheidung. Es erfordert Mut, Überwindung und Überzeugungsarbeit.
Vor allem braucht eine Nachfolgeregelung aber viel Zeit, damit alle
Optionen erkannt, geprüft und schließlich die beste ausgewählt werden
kann" sagt Ott. "Alleine die Tatsache zu akzeptieren, dass man sich
zum Wohl der Firma mit der Übergabe beschäftigen muss, ist für viele
Chefs ein Problem und dauert u.U. Jahre", weiß Ott aus Erfahrung.
Für viele Inhaber kommt erschwerend hinzu, dass man heutzutage
nicht mehr automatisch von einer familieninternen Nachfolge ausgehen
kann. Häufig steht deshalb eine externe Lösung, also der
Unternehmensverkauf, an. Für so eine Transaktion sind rund acht
Monate einzuplanen. Damit dabei der bestmögliche Erlös erzielt wird,
sollte professionelle Beratung genutzt werden. Zahlreiche Probleme
können nämlich schon bei der Auswahl potenzieller Käufer auftauchen.
Auch die effektive Vorbereitung der Firma auf den Verkauf, die
Verhandlungen und rechtliche Fragen sollten in die Hände von Profis
gelegt werden. Dasselbe gilt auch für einen externen Nachfolger. Die
Chance, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und einen
Kandidaten zu finden, der zur Unternehmenskultur passt, kann somit
deutlich erhöht werden.
Pressekontakt:
Daniel Schwanengrug
d.schwanengrug(at)froehlich-pr.de
0921-75935-55
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