(ots) - Westpol am Sonntag unter anderem mit folgenden
Themen:
Blutige Entlassung
Nur zehn Tage nach seiner Hüftoperation wurde Gottfried Wolf aus
der Klinik entlassen, dabei war sein Bein noch völlig geschwollen. Zu
früh, denn in der Reha-Klinik konnte er eine Woche lang gar keine
Übungen mitmachen. Seit 2003 ist die Dauer der Krankenhausaufenthalte
um vier Tage gesunken. Die Folge: Angehörige und Reha-Kliniken müssen
die Wundbehandlung übernehmen. Dabei sind sie darauf überhaupt nicht
vorbereitet.
Sinnlose Sozialwahl
Alle sechs Jahre flattert die Aufforderung zur Sozialwahl ins
Haus... und landet im Papierkorb. Zu Recht? Gewählt werden sollen
eigentlich die ehrenamtlichen Aufsichtsgremien der Ersatzkassen und
der Rentenversicherung. Doch kaum jemand weiß, welche Kandidaten für
welche Inhalte stehen. Mehr als 90 % der Posten stehen außerdem
überhaupt nicht zur Wahl. Sie werden von Gewerkschaften und
Arbeitgeberverbänden ausgekungelt. Die Sozialwahl ist damit nicht nur
unbekannt sondern auch undemokratisch.
Aus für Straßenstrich
Der legale Straßenstrich im Dortmunder Norden muss weg, so der
Ratsbeschluss der Stadt. Dabei galt die gut ausgeleuchtete Straße mit
den Verrichtungsboxen und der Beratungsstelle jahrelang als sicher.
Inzwischen ist das Viertel jedoch Anziehungspunkt für kriminelle
Banden aus Osteuropa geworden, derer die Polizei nicht mehr Herr
wird. Die hilflose und radikale Entscheidung der Stadt trifft nicht
nur die Prostituierten. Anwohner fürchten, dass sich das Gewerbe
illegal in die Wohngebiete verlagert.
Pressekontakt:
Sonja Steinborn, WDR-Pressestelle, Funkhaus Düsseldorf
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