Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Katzav
(ots) - Der Fall Katzav reiht sich ein in eine
Reihe von Skandalen von Würdenträgern seines Landes. Die Karriere von
Katzavs Vorgänger Ezer Weizman endete wegen Vorwürfen, er habe in
seiner Amtszeit Geld von einem Geschäftsmann angenommen.
Ministerpräsident Ehud Olmert musste zurücktreten, weil er Freunde
bei Beförderungen bevorzugt und Geld von Unternehmen angenommen haben
soll. Gegen ihn läuft ein Prozess. Auch gegen den amtierenden
Regierungschef Benjamin Netanjahu gab es schon Korruptionsvorwürfe.
Ob diese Beispiele für eine Verlotterung der Sitten in Israels
Establishment stehen, mag dahingestellt sein. Eines aber macht das
Urteil im Katzav-Prozess deutlich: Das Prinzip der Gewaltenteilung in
Israels Demokratie - der einzigen im arabischen Raum - funktioniert.
Eine Sonderbehandlung für Katzav konnte es nicht geben.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd(at)moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.03.2011 - 18:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 372140
Anzahl Zeichen: 1051
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Auch wenn passionierte Raucher das
möglicherweise anders sehen: Die Lust am Glimmstängel kostet in
Deutschland Jahr für Jahr rund 100 000 Menschenleben, belastet das
Gesundheitssystem mit Milliardenbeträgen und erhöht die Krankenstände
der B ...
Jahrzehntelang hat das Multikulti-Gesäusel
vor allem dazu gedient, die Wirklichkeit auszublenden. Allerdings
sind die Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer, keine Türken und
Araber mehr nach Deutschland zu lassen, schon wegen des verbrieften
...
Während man im IWF nachdenkt, überbieten
sich Amerikaner, Japaner, Brasilianer und Südkoreaner darin, ihre
Währung zu verbilligen. Damit die eigenen Produkte billiger werden,
um auf dem Weltmarkt die Konkurrenz, etwa aus Deutschland, vom Platz ...