Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Libyen
(ots) - Gaddafis Regime ist am Ende. Mögen seine Truppen
auch den einen oder anderen militärischen Erfolg im nordlibyschen
Städte- und Häuserkampf noch erringen - die freie Welt hat sich von
ihm abgewandt, hat ihn zum Paria erklärt. Ohne sein Öl und seine
Milliarden wird der Gaddafi-Clan schon bald auf dem Trockenen sitzen.
Der Diktator weiß, dass er sein Wüstenreich nicht wie die
Kim-Dynastie ihr Nordkorea abkapseln kann. Für Gaddafi geht es nur
noch um die Bedingungen seines Abgangs. Um diesen Weg zu
beschleunigen, ist Frankreichs Schritt konsequent - nämlich die
Anerkennung der Rebellen-Regierung im Osten des Landes. Berlin sollte
Paris hierbei folgen. Gemeinsam mit den verschärften Sanktionen der
EU ist diese diplomatische Offensive gegen Gaddafi geeignet, das Land
auch ohne Krieg zu befreien.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.03.2011 - 18:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 364671
Anzahl Zeichen: 1060
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...