Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Libyen
(ots) - Die Fronten zwischen Gaddafi-Gegnern und
-Anhängern sind unübersichtlich, wie die Ziele der Opposition unklar
sind. In dieser Situation militärisch zu intervenieren, wäre ein
Spiel mit dem Feuer. Der Westen liefe nicht nur Gefahr, die libysche
Revolution zu delegitimieren. Er wäre wohl oder übel verantwortlich
für das Schicksal des Landes nach Gaddafis Sturz. Doch weder haben
Nato und UNO einen Plan für die Zeit danach noch können sie es sich
leisten, Fehler wie in Afghanistan oder im Irak zu wiederholen. In
beiden Fällen haben jahrelange Bürgerkriege die Alliierten
überfordert und die Bevölkerungen der mittelasiatischen Staaten
ausgezehrt. In Libyen könnte ein ähnliches Szenario drohen.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Thomas Pult
Telefon: +49 (0381) 365-439
thomas.pult(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.02.2011 - 18:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 356215
Anzahl Zeichen: 930
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...