(ots) - Wenn Eltern sich streiten, ist dies für Kinder
bedrohlich. Sie haben Angst, dass die Familie zerbricht und häufig
fürchten sie sogar, Schuld an dem Konflikt zu sein. Es wäre also am
besten, sich nie vor den Kindern in die Haare zu kriegen. Weil das
aber illusorisch ist, rät die Familienberaterin und
Diplom-Psychologin Karin Jacob vom SOS-Familienzentrum in Berlin,
wenigstens ein paar Spielregeln einzuhalten. Streit dürfe den anderen
nicht prinzipiell infrage stellen, immer sollte eine Lösung versucht
werden und am Ende etwas Versöhnliches stehen, erklärt sie im
Apothekenmagazin "BABY und Familie". "Wenn möglich, erklären Sie
Ihrem Kind gleich in der Situation oder spätestens nach dem Streit,
dass das Temperament mit Ihnen durchgegangen ist", so ihr Rat. "So
wird Ihr Verhalten für das Kind greifbar und verständlicher." Die
Erwachsenen sollten sich auch ruhig bei den Kindern etwa mit
folgenden Worten entschuldigen. "Das ist unser Streit. Du hast nichts
damit zu tun und trägst auch keine Schuld." Auf keinen Fall dürfe dem
Nachwuchs eine Schiedsrichterrolle abverlangt werden.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung
verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters
der verlinkten Seite.
Das Apothekenmagazin "BABY und Familie" 2/2011 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.baby-und-familie.de