PresseKat - Karneval&Musik: Mainz hat die Ruhe weg, Köln flippt aus

Karneval&Musik: Mainz hat die Ruhe weg, Köln flippt aus

ID: 354831

(ots) - Gemeinschaftliches Singen reduziert den Spiegel an
Stresshormonen und stärkt das Immunsystem. So gesehen gleicht
Karneval einer Wellnesskur, denn allein in Köln sollen 20.000
Karnevalslieder existieren. Aber auch schon das bloße Musikhören hat
einen nachweisbaren Einfluss auf unseren Körper. Welche Wirkung Musik
konkret auslöst, hängt mit dem Takt und der Frequenz - den Schlägen
pro Minute - zusammen. Die Gesundheitsspezialisten der Central
Krankenversicherung haben die beliebtesten Hits aus den
karnevalistischen Hochburgen unter die Lupe genommen und verschiedene
Effekte auf das Wohlbefinden der Jecken aufgezeigt.

Die verschiedenen Lieder der rheinischen Karnevalshochburgen Köln
und Düsseldorf sowie anderer faschingsfreudiger Regionen sorgen beim
gemeinsamen Singen, Klatschen und Schunkeln nicht nur für ein
fröhliches Gemeinschaftsgefühl. Sie wirken auch gesundheitsfördernd,
haben einen anregenden Effekt und helfen gegen Immunkiller wie Stress
und Müdigkeit. Die Kölner Karnevalsklassiker wie "Viva Colonia"
(Höhner) und "Superjeilezick" (Brings) besitzen beispielsweise eine
stimmungsaufhellende und leistungssteigernde Wirkung.

Der Grund dafür ist das Tempo der Lieder, welches bei einer
Frequenz von über 72 bpm (beats per minute) liegt. Normale
Körperfunktionen eines Menschen laufen bei 72 Herzschlägen pro Minute
ab. Bei einem Tempo von mehr als 72 bpm wirkt Musik aufputschend, bei
weniger als 72 bpm dagegen beruhigend. Deshalb führt das Mainzer
Schunkellied "Am Rosenmontag bin ich geboren" mit einer Frequenz von
60 bpm eher zur Entspannung.

Karnevalshits und ihre Wirkung

Köln. "Hände zum Himmel" (Kolibris): Die Frequenz liegt bei ca.
120 bpm. Text und Frequenz haben einen anregenden Effekt und helfen
gegen Müdigkeit. Das Lied verbessert mit seiner stimmungsaufhellenden




Wirkung die Leistungsfähigkeit besonders bei Frauen.

Mainz. "Am Rosenmontag bin ich geboren"(Margit Sponheimer): Die
Frequenz liegt bei ca. 60 bpm. Das Tempo entspricht dem verlangsamten
Herzrhythmus, was dem Schlafzustand gleicht. Dabei kommt es beim
Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zu
einer Entkrampfung der Muskulatur.

Rottweil. "Narrenmarsch" (Heinrich von Besele): Die Frequenz liegt
bei ca. 85 bpm. Zu diesem historischen Marsch hüpfen die Narren im
Gleichtakt. Das Springen im gleichmäßigen Rhythmus wirkt beruhigend
und sorgt für ein Gemeinschaftsgefühl.

Düsseldorf. "Altbierlied" (Hans Ludwig Lonsdorfer): Die Frequenz
liegt bei ca. 60 bpm, was sich positiv auf den Blutdruck auswirken
kann. Gut für Männer, denn sie neigen häufig zu einem höheren
Blutdruck als Frauen. Zudem führen ruhigere Klänge bei Männern eher
zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit, denn die männliche
Leistung wird durch eine hohe Frequenz eher beeinträchtigt.

Köln. "Viva Colonia" (Höhner): Die Frequenz liegt bei ca. 120-130
bpm. Der beschwingte Rhythmus im schnellen Tempo führt zu guter Laune
und kann helfen, Partyfrust zu überwinden.

Köln. "Superjeilezick" (Brings): Wechselnde Frequenzen von ca. 85
- bis 150 bpm. Die schnellen Passagen regen zum Tanzen an, bringen
das Herz-Kreislauf-System in Schwung und können helfen, die
melancholischen Augenblicke der ruhigeren Abschnitte zu überwinden.

Köln. "Mer losse d´r Dom en Kölle" (Bläck Fööss): Die Frequenz
liegt bei ca. 50 bpm. Das ruhige Schunkellied erzeugt
Ausgeglichenheit, löst körperliche Verspannungen und hilft gegen
Partystress.

Gemeinsames Singen fördert Immunsystem

Nicht nur das Hören sondern auch das gemeinschaftliche Singen von
Karnevalsliedern stärkt die Selbstheilungskräfte, da sich beim Singen
die Konzentration von Immunglobulin A erhöht und sich gleichzeitig
die Stresshormone Kortisol und Adrenalin erheblich verringern. Zudem
stellt sich durch Veränderungen im Hormonspiegel ein Glücksgefühl
ein.

Bitte beachten Sie, dass Musik zwar einen Beitrag zum Wohlbefinden
leisten kann. Das ersetzt bei gesundheitlichen Problemen jedoch nicht
einen Besuch beim Arzt!!! Bitte beachten Sie auch, dass laute Töne
das Gehör dauerhaft schädigen können!!!



Pressekontakt:
Central Krankenversicherung AG
Dr. Karin Koert-Lehmann
Tel. 0221 1636-2313
Fax 0221 1636-752313
karin.koert-lehmann(at)central.de
http://www.central.de
http://www.centralmaklernet.de


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Datum: 24.02.2011 - 09:40 Uhr
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