(ots) - Die Dioxinbelastung von Rohmilch und
Molkereiprodukten aus Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen 20
Jahren deutlich gesunken. Nach einer bislang unveröffentlichten
Untersuchung des Chemischen und Veterinär-Untersuchungsamtes
Münsterland-Emscher-Lippe hat die Verunreinigung mit dem Umweltgift
Dixon seit 1990 um etwa 75 Prozent abgenommen. "Alle aktuell
gemessenen Konzentrationen  liegen deutlich unter den
EU-Höchstgehalten für Dioxine", heißt es in der Untersuchung, die der
Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Dienstagsausgabe) vorliegt.
Seit 1990 untersucht die Behörde alle vier Jahre Rohmilch und
Molkereiprodukte auf Dioxin und ähnliche Umweltgifte. Die Proben des
Amtes wurden 2010 zu vier Zeitpunkten direkt aus den Sammeltanks der
Molkereien entnommen, um Einflüsse des Verpackungsmaterials
auszuschließen und die Ergebnisse der Analyse über die Jahre
vergleichbar zu machen. "Diese Ergebnisse machen deutlich, dass sich
die Maßnahmen zur Minimierung der Dioxin-Emissionen positiv auf die
Belastung der Umwelt und damit auch der Molkereiprodukte ausgewirkt
haben", lautet das Fazit der Untersuchung.
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