(ots) - Nach der verheerenden Flut in Pakistan im August 2010
kamen Spendengelder in zweistelliger Millionenhöhe zusammen. Bis
heute werden die Mittel für die Versorgung der Obdachlosen und den
Wiederaufbau verwendet. Pakistan hat aber bisher allen düsteren
Voraussagen zum Trotz als Staat überlebt. Peter Kunz ist noch einmal
in die verwüsteten Orte gefahren, um zu zeigen, wie die Betroffenen
mit dem Verlust geliebter Menschen und ihres Zuhauses umgehen.
Der Autor trifft u.a. Obstbauern im Swattal, welche innerhalb der
letzten Jahre zwei Mal von ihren Gehöften vertrieben wurden: Erst
durch die Taliban, dann durch die Flut. Kunz berichtet vom Zorn der
Kleinbauern über Feudalherren, die die Dörfer der ärmeren Leute
bewusst fluten ließen, um ihre eigenen Äcker zu retten.
Peter Kunz besucht auch Projekte, die mit Hilfe von Spendengeldern
entstanden sind. In mobilen Schulen können Jungen und Mädchen, zum
Teil zum ersten Mal in ihrem Leben, lernen. Trauma-Therapeuten helfen
den Familien, den schwierigen Alltag nach der Flut zu bewältigen.
Pakistan bleibt eine Kriegsregion, auch nachdem der Strom sich wieder
weitgehend in sein altes Bett zurückgezogen hat. Der politisch
instabile Staat ist durch die Folgen des Monsuns für die nächsten
Jahre zusätzlich angeschlagen.
Doku von Peter Kunz, ZDF-Studio Singapur, PHOENIX 2011
Wiederholungen: Montag, 21.3.2011, 18.30 Uhr, Samstag, 26.3.2011,
19.15 Uhr, Sonntag, 27.3.2011, 6.45 Uhr, Samstag, 2.4.2011, 9.30 Uhr
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