Der Tagesspiegel: Oslo sauer auf "Thor Steinar" - umstrittene Modemarke verwendet norwegische Ortsnamen
(ots) - Die Besitzer der umstrittenen Kleidermarke "Thor
Steinar" bekommen Ärger mit norwegischen Diplomaten. Die bei
Rechtsextremen beliebte Marke wird hierzulande bevorzugt in Läden
verkauft, die nordische Ortsnamen tragen - etwa in einem nach der
norwegischen Stadt "Tromsö" benannten Geschäft in der Petersburger
Straße 94 in Berlin. Nun hat sich nach Informationen des Berliner
"Tagesspiegel" (Samstagsausgabe) der Bürgermeister der Hafenstadt,
Arild Hausberg, an den norwegischen Außenminister Jonas Gahr Støre
und die Botschaft in Berlin geschrieben, um zu erreichen, dass der
Laden den Namen aufgibt. Bisher haben sich drei weitere norwegische
Städte an ihre Botschaft in Berlin gewandt, um die Firma hinter "Thor
Steinar" aufzufordern, auf die norwegischen Namen zu verzichten.
"Unsere Gemeinden fürchten um ihren Ruf", sagte die norwegische
Botschaftsrätin Anne-Kirsti Wendel Karlsen dem Tagesspiegel. "Wir
stehen im Dialog mit der Firma, bisher allerdings ohne Erfolg." Die
Firma Mediatex aus dem brandenburgischen Mittenwalde äußerte sich auf
Nachfrage nicht.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd(at)tagesspiegel.de
Â
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.02.2011 - 15:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 342482
Anzahl Zeichen: 1503
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Der Tagesspiegel: Oslo sauer auf "Thor Steinar" - umstrittene Modemarke verwendet norwegische Ortsnamen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Der Tagesspiegel
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Berlin - Bundesbildungsministerin Annette Schavan
(CDU) hat die Muslime aufgefordert, Gewalt im Namen ihrer Religion,
Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde zu verurteilen. "Wenn nicht
klargestellt wird, dass dies mit der Religion des Islam unve ...
Berlin - Nach dem tödlichen Drohnenangriff auf
deutsche Islamisten in Pakistan haben die Grünen ein Eingreifen der
deutschen Justiz gefordert. Die Behörden dürften die Tötung von
deutschen Staatsbürgern im Ausland "unter keinen Umständ ...
Berlin - Der Koordinator des Wüstenstromprojektes
Desertec beim Siemens-Konzern, Bernd Utz, hat sich für staatliche
Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens ausgesprochen. "Es ist
eine Folge von Projekten angedacht. Und am Anfang gibt ...