Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Bundeswehr/Guttenberg
(ots) - Bei der so genannten inneren Führung der
Bundeswehr liegt einiges im Argen. "Waffenspiele" mit tödlichem
Ausgang in Afghanistan, geöffnete Feldpost vom Hindukusch und höchst
fragwürdige Vorgänge auf dem Ausbildungsschiff der Marine passen so
gar nicht in das Bild, das Reformator Guttenberg vom Übergang der
Streitkräfte zur Berufsarmee zeichnet. Es geht dabei nicht um
Standortschließungen und den Wehretat, sondern um Soldaten. Für diese
haben sowohl die politische als auch die militärische Führung eine
Fürsorgepflicht. Diese beginnt damit, Soldaten nicht unter dem
Etikett einer Stabilisierungsmission in einen sinnlosen Krieg zu
schicken - wie in Afghanistan geschehen. Doch es wird verdreht und
vertuscht. Ein Soldat starb angeblich beim Waffenreinigen, obwohl er
von einem Kameraden erschossen wurde. Guttenberg muss nun erklären,
warum erst jetzt die Wahrheit ans Licht kommt. Und was wirklich im
vergangenen November auf der "Gorch Fock" los war. +++
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Datum: 20.01.2011 - 18:48 Uhr
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