Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Unwort des Jahres
(ots) - Seit 1994 stellt die Gesellschaft für Deutsche
Sprache das Unwort des Jahres an den Pranger - und da sind häufiger
Politiker dran als Vertreter der Wirtschaft. Ob Humankapital,
Herdprämie, Entlassungsproduktivität, sozialverträgliches
Frühableben, Kollateralschaden oder die Peanuts des Bankers Hilmar
Kopper, der 1994 den Reigen eröffnete - die Unwörter offenbaren meist
eine gewisse Verrohung gegenüber Menschlich-Sozialem. Jahressieger
2010 "alternativlos", von Kanzlerin Angela Merkel in Bezug auf
Griechenlandhilfe und "Stuttgart 21" benutzt, kommt da fast
bescheiden, unaufgeregt daher. Es wirkt erst beim zweiten Hören. Denn
es ist die eher vornehme Art, eine Debatte abzuwürgen. Im Klartext
heißt das nichts anderes als Basta!
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.01.2011 - 19:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 330953
Anzahl Zeichen: 992
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...