Rheinische Post: SPD denkt an "negative Einkommensteuer" für Geringverdiener
(ots) - Der konservative SPD-Flügel "Seeheimer Kreis"
will Geringverdiener finanziell unterstützen und ihnen die
Sozialabgaben bis zu einem Einkommen von 1500 Euro durch einen
Steuerzuschuss ausgleichen. Das geht nach Informationen der
"Rheinischen Post" (Freitagausgabe) aus einem Positionspapier des
SPD-Wirtschaftsexperten und Seeheimer-Sprechers Garrelt Duin hervor,
das der Zeitung vorliegt. "Die Idee heißt brutto für netto", zitiert
die Zeitung Duin. Für Menschen, die mindestens 30 Stunden pro Woche
arbeiteten und dafür einen Lohn bekämen, der zum Leben nicht
ausreiche, müsse eine "negative Einkommensteuer" eingeführt werden,
heißt es in dem Papier. Das von Ökonomen erdachte Modell sieht für
Geringverdiener, die keine Steuern zahlen, aber durch
überproportionale Sozialabgaben belastet sind, Steuergutschriften
vor. Nach den Berechnungen Duins würde der Staat beispielsweise einem
ledigen Arbeitnehmer, der 800 Euro brutto monatlich verdient, die
Sozialversicherungsbeiträge komplett ersetzen. So werde der
Bruttolohn zum Nettolohn. Die SPD will Ende Januar ein umfassendes
Steuerkonzept vorstellen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.12.2010 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 320672
Anzahl Zeichen: 1362
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: SPD denkt an "negative Einkommensteuer" für Geringverdiener"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...