Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Lebensmittelvernichtung:
(ots) - Niemand wirft gerne Essbares weg. Dennoch
wandern bei uns jährlich Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll.
Ein Skandal. Dabei tragen wir alle ein kleines bisschen dazu bei. Das
ganze Jahr über, täglich von morgens bis mittlerweile spätabends
gehen wir Supermarktkunden davon aus, dass alle Waren frisch und
unversehrt in den Regalen stehen. Und ist eines mal leergekauft, dann
gehen wir eben in den nächsten Laden. Anspruchsdenken und
Gedankenlosigkeit tragen dazu bei, dass Millionenwerte vernichtet
werden. Aber auch der Handel ist nicht zimperlich, schließlich ist
der Konkurrenzdruck nirgends so groß wie in Deutschland. Eine Delle
macht das Gemüse zum Müll. Und nirgends in Europa sind die Preise für
Lebensmittel so niedrig wie in Deutschland. Zehn Prozent des
Einkommens geben die Verbraucher für Lebensmittel aus, 1970 war es
doppelt so viel. Ein Hoffnungsschimmer: In Großbritannien wurden nach
einer Aufklärungskampagne 670 000 Tonnen Lebensmittel weniger
vernichtet als zuvor. Also: Nicht nur der Preis, auch der Wert der
Nahrungsmittel muss in unsere Köpfe.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 21.12.2010 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
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