Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu: Terror in Schweden
(ots) - Die deutsche Politik sieht nach dem
Beinahe-Blutbad beim Nachbarn keine Not für Deutschland. Dennoch
bleibt ein ungutes Gefühl: Wie Schweden ist auch Deutschland ein
offenes Land mit einer offenen Gesellschaft. Arglos ist man aber
nicht, wie die deutsche Terrorwarnung vor Wochen schon bewiesen hat.
Und plötzlich muten martialische Polizeistreifen mit Maschinenpistole
vor der Brust auf hiesigen Weihnachtsmärkten nicht mehr ganz so
übertrieben an. Trotzdem darf man die Stockholmer Fast-Katastrophe
nicht dramatisieren. Die gruselige Einzeltat eines offenbar
laienhaften Verblendeten rechtfertigt zwar einmal mehr die aktuell
forcierte Wachsamkeit der Sicherheitsbehörden. Doch Angst und
Schrecken zu verbreiten, wie dies den Islamisten im Irak und anderswo
immer wieder gelingt, von jenem erklärten Ziel dürften die
Dschihadisten in Europa, auch in Schweden, weit entfernt sein.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
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Datum: 12.12.2010 - 20:26 Uhr
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