WAZ: Mit beiden Beinen auf dem Boden
- Kommentar von Rolf Obertreis
(ots) - Es gab Börsenzeiten, da wären an solchen Tagen die
Alarmglocken ertönt. Schließlich wurde am Dienstag wieder eine
wichtige Marke geknackt, nachdem der Dax seit eineinhalb Jahren
praktisch nur eine Richtung kennt. Und die zeigt nach oben. Und doch
gibt es weder ein warnendes Geschrei, noch schwelgen Börsianer und
Anleger in Überschwang und Euphorie. Ganz anders als zu Zeiten der
Internetblase vor zehn Jahren. Im Bus, im Fitnessstudio und beim
Kaffeekränzchen wurden damals die Papiere mit dem größten
Kurspotenzial gehandelt. Ohne dass jemand auf die Zahlen der Firmen,
auf Umsatz oder Gewinn geschaut hat. Keiner wollte den Börsenboom
verpassen. Von diesem Hype ist heute nichts zu spüren. Viele
Privatanleger halten sich von der Börse fern, auch Großinvestoren wie
Versicherungen und Pensionsfonds sind vorsichtig. Das ist ein gutes
Zeichen. Die krisenerprobten Aktienhändler stehen mit beiden Beinen
auf dem Boden. 7000 Punkte müssen deshalb längst nicht das Ende der
Fahnenstange sein. Dennoch sollte niemand nur auf Aktien setzen,
sondern sein Vermögen breit streuen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.12.2010 - 19:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 310998
Anzahl Zeichen: 1364
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Mit beiden Beinen auf dem Boden
- Kommentar von Rolf Obertreis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...