Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Arsen fressende Bakterien"
(ots) - Wissenschaftler, die sich mit der Suche nach
außerirdischem Leben beschäftigen, können nur selten Sensationen
vermelden. Nach dem jetzigen Stand der Forschung sind wir weiter
allein im Universum. Was die Nasa jetzt zu verkünden hatte, ist in
der Tat eine Sensation - aus astrobiologischer Sicht. Das Bakterium
GFAJ-1 hat geschafft, was noch keinem Lebewesen auf der Erde gelungen
ist: Arsen statt Phosphor aufzunehmen und in den Stoffwechsel
einzubauen. Das erlaubt den Aliensuchern der Nasa den Schluss, die
Suche nach Leben im All müsse nun erweitert werden. Für Biologen
anderer Disziplinen ist diese Deutung alles andere als naheliegend -
natürlich, denn sie suchen ja auch nicht nach Beweisen für
außerdirdisches Leben. Für sie ist der Arsen-Phosphor-Austausch
schlicht eine weitere bemerkenswerte Ausformung der Evolution, der
Anpassung des Lebens an noch so widrige Umstände. Allen gemeinsam,
Wissenschaftlern und Laien, sollte die Erkenntnis sein, dass es sich
lohnt, Dogmen in Frage zu stellen. Und sei es nur, um zu entdecken,
dass wir sehr wenig darüber wissen, wie Leben funktioniert.
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Andreas Kolesch
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Datum: 03.12.2010 - 21:00 Uhr
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