Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld): Offener Brief an den Bayer-Chef Marijn Dekkers
(ots) - Sehr geehrter Herr Dr. Dekkers,
da muss Bayer ganz schön viele Aspirin verkaufen, um die
Kopfschmerzen, die Sie mit Ihrer Ankündigung ausgelöst haben,
wenigstens etwas zu lindern. 4500 Stellen sollen weg, davon 1700 in
Deutschland. Und stattdessen gibt es neue Jobs in Schwellenländern.
Die Subventionen nimmt man dabei sicher gerne mit. . . Wenn es noch
eines Programms bedurft hätte, um die gute Stimmung in Deutschland
kaputt zu machen: Sie liefern es. Eigentlich ist Bayer ganz gut durch
die Krise gekommen. Öffentliche Hilfe hat der deutschen Industrie
geholfen, die Auftragseinbrüche durch Kurzarbeit zu überbrücken. Und
nun? Sicher ist Wirtschaft nicht der richtige Ort, um Dankbarkeit zu
erwarten. Aber wer Engagement von seinen Arbeitnehmern fordert, muss
Ihnen auch ein Mindestmaß an Fairness entgegenbringen. In
mittelständischen Familienunternehmen ist das tägliche Praxis. Meine
Mutter hat mal gesagt: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es
wieder heraus. Sie sind von Geburt Holländer. Sicher gibt es in Ihrem
Land ein ähnliches Sprichwort.
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Andreas Kolesch
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Datum: 22.11.2010 - 09:37 Uhr
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