(ots) - Ab sofort gilt im Rahmen der Feinstaubverordnung
in den Innenstädten Südtirols wieder ein zeitweises Fahrverbot für
viele ältere Fahrzeuge sowie für Zweitaktmotorräder. Die Bußgelder
sind drastisch erhöht worden. Wer trotz Verbots die Innenstadt
passiert, muss laut ADAC jetzt bis zu 155 Euro Strafe zahlen.
Von November bis Ende März verbannen die Städte Bozen, Meran,
Brixen und Bruneck sowie die umliegenden Gemeinden Leifers, Pfatten,
Eppan, Branzoll, Algund, Tscherms, Lana, Burgstall, Marling, Tirol,
Vahrn und St. Lorenzen alle Fahrzeuge der Klassen Euro 0, Euro 1 und
die Zweitaktmotorräder von den Straßen der Innenstädte. Das
Fahrverbot gilt von Montag bis Freitag (außer Feiertage) von 7 bis 10
sowie von 16 bis 19 Uhr, in verkehrsberuhigten Zonen allerdings rund
um die Uhr und sogar an Sonn- und Feiertagen.
Laut ADAC wurden im letzten Jahr täglich etwa vier Autofahrer mit
Bußgeldern bestraft. Offensichtlich wissen viele Pkw-Halter nicht,
dass auch ihr Fahrzeug unter das Fahrverbot fällt. Wer unsicher ist,
sollte deshalb die Schadstoffklasse des Autos anhand der
Schlüsselnummer in den Zulassungspapieren ermitteln, rät der ADAC. Im
alten Fahrzeugschein kennzeichnen dabei die letzten beiden Ziffern im
ersten Feld oben links diese Einstufung. Welche Klasse sich hinter
der Kennung verbirgt, kann dann zum Beispiel beim Autohändler erfragt
werden.
Pressekontakt:
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Regina Ammel
Tel.: +49 (0)89 7676 3475
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