(ots) - Wie kann unsere plurale Gesellschaft
zusammengehalten werden? Dieser angesichts der Debatte um Integration
und Religionsfreiheit hoch aktuellen Frage geht das zweite
Johannes-Rau-Kolloquium am Montag, 15. November 2010, in Düsseldorf
nach: Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im
Rheinland und EKD-Ratsvorsitzender, diskutiert mit dem
nordrhein-westfälischen Minister für Arbeit, Integration und
Soziales, Guntram Schneider, der islamischen Religionspädagogin Lamya
Kaddor, dem hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung
und dem Frankfurter Professor für Politische Theorie und Philosophie,
Dr. Rainer Forst, unter einem Wort des einstigen Bundespräsidenten
Rau über diese Frage: "Toleranz ist nicht Beliebigkeit". Die
Diskussion moderiert der Journalist Dr. Jens Voß (Rheinische Post).
Mit dem Johannes-Rau-Kolloquium, das um 18 Uhr mit einem
Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche, Martin-Luther-Platz
39, beginnt, wird auf Initiative der Kirchenleitung der Evangelischen
Kirche im Rheinland das Lebenswerk des Politikers und überzeugten
Protestanten Rau gewürdigt. Im Mittelpunkt stehen jeweils Beiträge zu
grundlegenden Fragen unseres Staates und zur Gestaltung unseres
Gemeinwesens auf dem Hintergrund der Lebensthemen von Johannes Rau.
An dem Kolloquium, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD) veranstaltet wird, nimmt auch Christina Rau, die
Witwe des früheren NRW-Ministerpräsidenten und Staatsoberhaupts,
teil.
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