PresseKat - ADACüberprüft Flugnebenkosten / Ryanair kassiert am meisten ab / Übergepäck kann teuer werden

ADACüberprüft Flugnebenkosten / Ryanair kassiert am meisten ab / Übergepäck kann teuer werden

ID: 286999

(ots) - Billige Flüge aus dem Internet können schnell
richtig teuer werden. Denn neben zusätzlichen Steuern und Zuschlägen
können allein Gepäck, Sitzplatzreservierung oder Bearbeitungsgebühren
leicht noch einmal die gleiche Summe wie das Ticket ausmachen. Das
zeigt eine Untersuchung des ADAC, der die Nebenkosten von 13
Fluggesellschaften bei Online-Buchung eines Hin- und Rückfluges
innerhalb Europas überprüft hat.

Dabei wurden zwei Reisetypen zugrunde gelegt. Zum einen der
klassische Urlaubsreisende mit 24 Kilo Reisekoffer, Online-Check-In,
Sitzplatzreservierung und Zahlung mit Kreditkarte. Bei Ryanair
schlägt diese Konstellation bei Hin- und Rückflug mit sage und
schreibe 270 Euro zu Buche. Bei Turkish Airlines gibt es das Ganze
schon für 15 Euro.

Der zweite Reisetyp: Gepäck von 15 Kilo, Check-In am Schalter ohne
Sitzplatzreservierung sowie Zahlung mit Kreditkarte. Auch für diesen
Reisenden wird es bei Ryanair mit 80 Euro hin und zurück am
teuersten. Air France und British Airways dagegen nehmen ihn ohne
irgendwelche Zusatzkosten mit.

Was man wissen sollte: Ryanair und easyJet sind die einzigen, die
für die bloße Mitnahme eines Koffers prinzipiell Geld nehmen.
Abhängig vom Gewicht und davon, ob am Schalter oder online gebucht
wird, berappt die Kundschaft zwischen 30 und 90 Euro für Hin- und
Rückflug.

Bei Air France wiederum sind Koffer bis 23 Kilo völlig kostenlos,
danach aber wird es richtig teuer mit einem Pauschalaufschlag von 200
Euro für hin und zurück. Tipp: Wer mehr mitnehmen will als 23 Kilo,
packt den Rest einfach ins Handgepäck. Das darf bei Air France bis zu
12 Kilo schwer sein.

"Besonders bei den Billigfliegern müssen Verbraucher genau
aufpassen und hinterfragen, weil vermeintlich günstige
Ticket-Angebote am Ende sehr teuer werden können. Vor allem das




Reisegepäck sorgt leider immer wieder für unangenehme
Überraschungen", sagt Max Stich, ADAC-Vizepräsident für Tourismus.

Hinweis für die Redaktionen:

Zu diesem Text bietet der ADAC unter www.presse.adac.de Grafiken
an.



Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Katharina Bauer
Tel.: +49 (0)89/ 7676 2412
E-Mail: katharina.bauer(at)adac.de


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Datum: 02.11.2010 - 06:00 Uhr
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