Mitteldeutsche Zeitung: zu Tabaksteuer
(ots) - Nun kommt es nur noch darauf an, dass die Politik
die Steuer auch so erhöht, wie ihr Verband sich das vorgestellt hat:
Der lose Tabak, Feinschnitt genannt, muss besonders belastet werden.
Die Zigarettenhersteller klagen nämlich vehement darüber, dass die
(noch) qualmenden Verbraucher von den immer teureren Schachteln auf
die günstigeren Do-it-yourself-Beutel umsteigen. Der Steuerbeschluss
der Koalition ist also eine doppelt wirtschaftsfreundliche
Angelegenheit. Er nutzt besonders energieintensiven Betrieben, etwa
in der Aluminiumindustrie. Und er könnte den Tabakproduzenten nutzen,
wenn der Anreiz verringert wird, selbst zu drehen. Und die
Verbraucher, sprich: Bürger, sind die Dummen? Muss nicht sein. Sie
können sich das Qualmen ganz abgewöhnen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 25.10.2010 - 19:47 Uhr
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