Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Stuttgart 21
(ots) - Große Worte treffen auf große Probleme: "Was wir
hier machen, ist Aufklärung im Sinne von Kant", pries der alte
Taktik-Fuchs Heiner Geißler gestern die erstmals in TV und Internet
öffentlich aufgeführte Debatte zwischen Gegnern und Befürwortern des
Bahnprojekts Stuttgart 21. Die solle dafür "sorgen, dass die
interessierte Bevölkerung in der Lage ist, selbständig zu denken,
sich aus der eigenen Unmündigkeit zu befreien". Ein hehres Ziel -
aber eines, das wohl erst bei anderen umstrittenen Großprojekten so
richtig erreicht werden kann. Denn abseits der Scheinwerfer hat
Grünen-Fraktionschef Wilfried Kretschmann klargestellt: Entweder der
Hauptbahnhof komme unter die Erde, "oder man bleibt oben". So viel
Gegensatz ist kaum zu überwinden, nur weil er öffentlich besser
nachvollziehbar wird.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Thomas Pult
Telefon: +49 (0381) 365-439
thomas.pult(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.10.2010 - 18:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 282390
Anzahl Zeichen: 1049
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...