Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Wirtschaftsaufschwung:
(ots) - Wenn es dem Wirtschaftsminister zu wohl wird,
dann macht er sich zum Sprachrohr der Gewerkschaften. Schon als
Landesminister in Rheinland-Pfalz und einfacher Abgeordneter im
Bundestag war Rainer Brüderle stets für schlagzeilenträchtige
Forderungen gut. Als Bundesminister hat sich Brüderle zu Beginn
Zurückhaltung auferlegt. Das war richtig. Dass er sich jetzt von der
Euphorie über den »Aufschwung XL« tragen lässt, ist verständlich.
Aber die Freude sollte nicht zu weit gehen. Denn die größten Fehler
werden nicht in der Krise gemacht, sondern zu Zeiten, da es der
Wirtschaft und damit auch den Staatseinnahmen gut geht. Ein grober
Fehler wäre es, in der Euphorie nun alle Geldhähne aufzudrehen.
Lohnerhöhungen sind in der jetzigen Situation möglich und logisch,
solange sie sich parallel zum Produktivitätsfortschritt bewegen.
Fallen sie höher aus, profitiert der Wettbewerb in anderen Ländern.
Ebenso tut der Staat gut daran, den Sparkurs nicht zu früh zu
verlassen. So lange der Schuldenberg jede Sicht auf Tilgung
verhindert, sollen alle Euros, die zusätzlich eingenommen werden, in
den Abbau fließen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.10.2010 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 281820
Anzahl Zeichen: 1379
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Wirtschaftsaufschwung:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...