WAZ: Neue Spielräume für die Bildung
- Kommentar von Hannes Koch
(ots) - Das Sparpaket sei ohne Alternative - so hatte die
Regierung ihr geplantes Kürzungsprogramm im Sommer begründet. Doch
nun ist der Aufschwung im Gange, die Steuereinnahmen steigen. Diesen
neuen Spielraum allerdings negiert Wirtschaftsminister Brüderle, um
sein Ziel der Steuersenkung doch noch zu erreichen. Gewiss: Die
Staatsschulden haben eine besorgniserregende Höhe erreicht. Bald sind
zwei Billionen Euro erreicht. Jeder Zins-Euro, den die Finanzminister
an die Käufer von Staatspapieren zahlen, fehlt zur Finanzierung von
Kindergärten, Schulen und Unis. Andererseits muss die Regierung auf
veränderte Bedingungen reagieren. Der Wirtschaftsminister selbst hält
es für möglich, dass der Export künftig eine geringere, die
Binnennachfrage eine größere Rolle spielt. Deshalb stellt sich die
Frage, wie die Politik dies fördern kann. Steuersenkung für
Wohlhabende, wie die FDP es wünscht? Oder Rücknahme eines Teils der
Sozialkürzungen plus Investitionen in Bildung? Vieles spricht für
Letzteres. Gerade von Bildung und Forschung hängt die ökonomische und
soziale Zukunft Deutschlands ab.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.10.2010 - 19:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 281816
Anzahl Zeichen: 1373
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Neue Spielräume für die Bildung
- Kommentar von Hannes Koch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...