Mitteldeutsche Zeitung: zu Mutterschutz
(ots) - Es gibt eben auch diesen Punkt, wo überzogener
Schutz sich gegen die Frauen richtet, weil sie Arbeitnehmerinnen
sind. Die Gefahr, dass Unternehmen - gerade kleine Betriebe - darüber
nachdenken, ob sie sich eine junge Mutter noch leisten können, ist
groß. Nun ist es gelungen, eine europäische Regelung zu finden, die
vor allem ein schon sehr gutes Modell wie das deutsche nicht durch
ein deutlich schlechteres ersetzt. Aber die Defizite bleiben. So wird
ein Vaterschaftsurlaub erzwungen, von dem niemand genau weiß, wer ihn
eigentlich bezahlen soll. Der durchaus ambitionierte Vorstoß der
Parlamentarier ist ja aller Ehren wert. Aber er zeigt einmal mehr,
wie sensibel man bei der Harmonisierung sozialrechtlicher
Schutzvorschriften vorgehen muss.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.10.2010 - 19:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 281040
Anzahl Zeichen: 957
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...