Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum deutschen Sitz im Sicherheitsrat
(ots) - Der drittgrößte Beitragszahler pocht auf mehr
Einfluss. Das ist völlig legitim. Schließlich wurde das Bemühen der
Bundesregierung erhört. Die UNO-Vollversammlung hat schon im ersten
Wahlgang den Deutschen das Vertrauen ausgesprochen. Für zwei Jahre
darf Berlin - wie zuletzt vor sechs Jahren - am großen Tisch des
UNO-Sicherheitsrates Platz nehmen. Den Erfolg kann sich
Bundesaußenminister Guido Westerwelle ans Revers heften. Zum Übermut
besteht aber keine Veranlassung. Westerwelle will sich für Frieden
und Abrüstung einsetzen und helfen, die Organisation zu reformieren.
Ohne Zweifel sind das hehre Ziele. Deutschland soll sich aber nicht
wundern, wenn in nächster Zeit von der UNO eine Gegenrechnung kommen
sollte. Und die heißt, mehr Verantwortung in der Welt zu übernehmen
mit mehr deutschen Soldaten oder mehr Geld. Zu den Einsätzen am
Balkan, am Hindukusch und am Horn von Afrika könnten weitere
hinzukommen. Kann und will das Deutschland stemmen? Und bei
Katastrophen muss Berlin mit gutem Beispiel vorangehen und die
Geldbörse öffnen. Ausreden wie die Bundeswehrreform oder das
Sparpaket werden da nicht ziehen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.10.2010 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 273934
Anzahl Zeichen: 1393
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum deutschen Sitz im Sicherheitsrat"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...