Ostsee-Zeitung: Kommentar zu Joachim Löw
(ots) - Alle Bedenken, alle Ängste waren umsonst. Fußball-
Deutschland behält seinen Bundestrainer und atmet auf. Aber mal
ehrlich: Alles andere als eine Vertragsverlängerung mit diesem Coach
wäre eine kaum erklärbare Farce gewesen. 20 Jahre nach dem WM-Titel
von Italien mit einer Lichtgestalt namens Beckenbauer an der Spitze
hat der deutsche Fußball wieder jemanden, dem man den großen Wurf
zutrauen darf. Einer, der Sachverstand, Stehvermögen und Gleichmut an
den Tag legen kann, je nachdem, was gebraucht wird. So einen lässt
man nicht ziehen. Befürchtungen, Löw selber könnte die Brocken
hinschmeißen, waren auch nur dünn gesät. Dass er mit seiner
Jugend-Truppe bei der Weltmeisterschaft sogar am Titel schnuppern
konnte, hat ihn ja nicht nur sportlich geadelt, sondern auch unter
Zugzwang gesetzt. Der Job ist noch nicht erledigt, und das weiß auch
Löw.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.07.2010 - 19:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 231057
Anzahl Zeichen: 1120
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...