Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zum Rücktritt Ole von Beusts:
(ots) - Die größte Regierungspartei irrlichtet. So wenig
inhaltliche Führung war noch nie. Aber auch die CSU ist vor allem mit
sich selbst beschäftigt, und Westerwelles Liberale siechen ratlos vor
sich hin.
Das Vakuum in Union und Koalition verhindert am ehesten noch der
unverdrossene Wolfgang Schäuble. Mit klaren bis brutalen
Haushaltsvorgaben bestimmt der Bundeskassenwart den politischen Kurs.
Merkel scheint das widerspruchslos hinzunehmen. Beusts Rückzug deutet
auch eine Art Kanzlerinnendämmerung an.
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Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
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jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
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Datum: 18.07.2010 - 19:59 Uhr
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