PresseKat - Betrugsmasche Nachnahme-Versand: Wer das Paket annimmt, hat den Schaden - was tun?

Betrugsmasche Nachnahme-Versand: Wer das Paket annimmt, hat den Schaden - was tun?

ID: 1548509

(firmenpresse) - Immer wieder h√∂rt man von dreisten Abzockmethoden: Betr√ľger versenden Pakete an Personen, die gar nichts bestellt haben - per Nachnahme. Das Problem: Vermeintliche Empf√§nger nehmen die Pakete unbedarft an und bezahlen in dem Vertrauen, dass der Ehepartner bestellt hat und alles seine Richtigkeit hat. Ist das Paket erst einmal bezahlt, ist der Schaden nicht mehr abzuwenden, denn die Logistikdienstleister stehen nicht in der Haftungspflicht, sondern der Absender. Und dieser ist bei einer Betrugsmasche h√§ufig nicht mehr nachvollziehbar. Dr. Carsten F√∂hlisch, Rechtsexperte bei Trusted Shops, gibt Tipps, wie Verbraucher sich sch√ľtzen k√∂nnen.



1) Annahme verweigern

Dr. Carsten F√∂hlisch: Wer nichts bestellt hat oder eine Lieferung nicht zu 100 Prozent einer konkreten Bestellung zuordnen kann, sollte das Paket gar nicht erst annehmen. Ist das Paket erst bezahlt, haben Verbraucher den Schaden. Im Betrugsfall muss der Logistikdienstleister das Geld nicht zur√ľckerstatten. Hier steht der Absender in der Pflicht. Dieser wird aber mit gro√üer Wahrscheinlichkeit nicht erreichbar bzw. unbekannt sein. Das Geld ist deshalb mit hoher Sicherheit verloren.



2) Absender √ľberpr√ľfen

Dr. Carsten F√∂hlisch: Der Zusteller ist nicht verpflichtet das Paket vor Zahlung auszuh√§ndigen, damit der Inhalt √ľberpr√ľft werden kann. Aber: Das Etikett des Paketes sollte man √ľberpr√ľfen. Wer steht dort als Absender? Findet sich z.B. keine Adresse des Absenders auf dem Paket, ist das ein deutliches Warnsignal. Ist das Unternehmen unbekannt, verweigert man besser die Annahme.



3) Klare Vereinbarungen treffen

Dr. Carsten F√∂hlisch: Das klingt banal, aber h√§ufig funktioniert die Betrugsmasche, weil Empf√§nger irrt√ľmlicherweise den Schluss ziehen, dass der Ehepartner etwas bestellt haben muss. Deshalb: TAustausch im eigenen Haushalt ist da von Vorteil, wenn Pakete per Nachname erwartet werden. Und man sollte im Zweifel eine klare Absprache treffen, wer welches Paket annimmt.







4) Paket in der Filiale hinterlegen bzw. neu zustellen lassen

Dr. Carsten Föhlisch: Gibt es keine klaren Absprachen und man ist unsicher, ob der Ehepartner bzw. Mitbewohner eine Bestellung erwartet, ist man nicht verpflichtet, das Paket sofort anzunehmen. Man sollte den den Zusteller bitten - je nach Logistikdienstleister - einen weiteren Zustellversuch zu unternehmen oder es direkt in der zuständigen Filiale zu hinterlegen. Das verschafft Zeit zu klären, ob eine Lieferung erwartet wird. Es ist empfehlenswert sich am besten schon einmal den Absender zu notieren, der auf dem Paketetikett steht, um eine Zuordnung zu einer Bestellung zu erleichtern.



5) Warnsignale bei Bestellungen erkennen

Dr. Carsten F√∂hlisch: Ein m√∂gliches Szenario ist es, dass Verbraucher gar nichts bestellt haben und mit einer Nachname-Lieferung √ľberrascht werden. Dar√ľber hinaus kann es nat√ľrlich auch passieren, dass Online-Shopper bei einer konkreten Bestellung in die Falle tappen. Hier gilt: Bietet ein Online-H√§ndler als alleinige Zahlungsoption "Nachname" an, sollten Sie misstrauisch werden. Kaum ein seri√∂ser H√§ndler wird sich entscheiden, seinen Kunden nur eine Zahlungsoption anzubieten. Bei unseri√∂sen Shop-Betreibern sind Informationen zu Widerruf, Versandkosten und Zahlungsmethoden zudem oft fehlerhaft oder schwer zu finden. Aufschluss √ľber die Qualit√§t von Service und Angebot eines Shops geben unter anderem Kundenbewertungen. Trusted Shops stellt die Unabh√§ngigkeit und Echtheit der Bewertungen in seinem Portal √ľber eine mehrstufige √úberpr√ľfung sicher.

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Trusted Shops ist Europas Vertrauensmarke im E-Commerce. Das K√∂lner Unternehmen stellt mit dem G√ľtesiegel inklusive K√§uferschutz, dem Kundenbewertungssystem und dem Abmahnschutz ein "Rundum-sicher-Paket" bereit: Anhand von strengen Einzelkriterien wie Preistransparenz, Kundenservice und Datenschutz √ľberpr√ľft Trusted Shops seine Mitglieder und vergibt sein begehrtes G√ľtesiegel. Mit dem K√§uferschutz, den jeder zertifizierte Online-Shop bietet, sind Verbraucher etwa bei Nichtlieferung von Waren abgesichert. Dar√ľber hinaus sorgt das Kundenbewertungssystem f√ľr nachhaltiges Vertrauen bei H√§ndlern und bei K√§ufern. Das Trusted Shops Projekt "Locatrust" verhilft lokalen H√§ndlern zu echten Bewertungen ihrer Kunden. Damit bietet Trusted Shops lokalen H√§ndlern die M√∂glichkeit, mehr Sichtbarkeit f√ľr ihr Gesch√§ft und ihr Sortiment im Netz zu schaffen, um den Local Commerce zu st√§rken. Das Projekt wird im Rahmen des Strukturfonds EFRE (Europ√§ische Fonds f√ľr Regionale Entwicklung) von der Europ√§ischen Union gef√∂rdert.



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Datum: 07.11.2017 - 13:45 Uhr
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