(ots) - Es ist kaum zu glauben. Früher einmal haben
sich Politiker darum beworben, Bundespräsident zu werden. Man denke
zum Beispiel an Walter Scheel, an Richard von Weizsäcker, aber auch
an Johannes Rau. Diesmal aber hört man vor allem, wer auf keinen Fall
Bundespräsident werden soll. Und zu diesem Kreis scheint jetzt auch
Norbert Lammert zu gehören. Der hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass
er mit Leib und Seele Parlamentarier ist. Seine Amtsführung hat das
unterstrichen, Lammert hat sich immer für die Rechte der
Parlamentarier eingesetzt.
Der zweite Mann im Staat wäre ganz bestimmt auch ein guter erster
Mann gewesen. Es gibt in der deutschen Politik nur wenige so
brillante Redner, die so viel zu sagen haben. Gerade erst in Dresden
wurde dies bei Lammerts Auftritt wieder bewusst. Und das
Renteneintrittsalter von 67 ist für einen Bundespräsidenten auch
nicht hinderlich.
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