(ots) - Nach diesem Abend sind alte Sympathien wohl
endgültig tot: Die zweite TV-Debatte zwischen den
US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump begann
ohne Handschlag, blieb lange giftig und zielte teilweise unter die
Gürtellinie. Die erste halbe Stunde schlingerte Trump und ließ Züge
seiner schwer kontrollierbaren Reizbarkeit aufblitzen. Clinton wirkte
aufrichtig und sympathisch, was ihr nicht immer gelingt. Sie kämpfte
solide, aber letztlich dürfte keiner der beiden Kandidaten an diesem
Abend über seinen bestehenden Anhängerkreis hinaus große Erfolge
erzielt haben: Wen die Zuschauer als Sieger erlebten, wird davon
abhängen, wessen Schwächen sie als gravierender empfinden. Zumindest
am Ende stand ein versöhnliches Bild: Die beiden Konkurrenten, die
vor Jahren einmal freundliche Kontakte pflegten, gingen mit
Handschlag auseinander. http://mehr.bz/bof7863
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