PresseKat - "Was geht mich das an?": Neue WDR-Doku-Reihe erzählt Geschichte jung und persönlich

"Was geht mich das an?": Neue WDR-Doku-Reihe erzählt Geschichte jung und persönlich

ID: 1406263

(ots) -
Berliner Mauer, RAF, Kosovo-Krieg, NS-Zeit - Die neue WDR-Doku-Reihe
"Was geht mich das an?" erzählt Geschichte aus einem persönlichen
Blickwinkel und schlägt die Brücke ins Jetzt. Von historischen
Lebenswegen und Ereignissen zu den jungen Zuschauern von heute, die
sich fragen: "Hätte die Vergangenheit auch anders laufen können?" und
"Wie würde ich heute handeln?"

Im Mittelpunkt der vierteiligen Reihe stehen fiktive Handelnde aus
der entsprechenden Zeit. Dargestellt werden sie von den Schauspielern
Pit Bukowski ("Die Mauer"), Christian Löber ("Die RAF") Benjamin
Schroeder ("Der Kosovo-Krieg") und Judith Neumann ("Die NS-Zeit").
Die Schauspielszenen treten in Dialog mit beeindruckendem
Archivmaterial, das die Ereignisse der Zeit aufleben lässt und das
die Musik von Elektro-Produzent "Occupanther" emotional in die
Gegenwart holt. Zu sehen sind die 45-minütigen Dokumentationen ab 5.
Oktober 2016 um 22.55 Uhr (Folge 1 und 2) bzw. 23.25 Uhr (Folge 3 und
4) im WDR Fernsehen und danach ein Jahr lang in der WDR-Mediathek
(wdr.de/mediathek). "Planet Schule" zeigt die Reihe am 5. und 7.
Oktober (jeweils 7.20 und 7.50 Uhr) in 30-Minuten-Folgen. Auf
planet-schule.de stehen die Filme, ergänzt mit Unterrichtsmaterial,
fünf Jahre lang zum Download bereit. Alle Infos gibt es hier:
wasgehtmichdasan.de

Die Mauer
In der ersten Folge verkörpert Pit Bukowski einen fiktiven
DDR-Grenzsoldaten, der auf einen Flüchtenden schießt. Der Film sucht
in der Todeszone zwischen Ost und West nach Antworten auf die Frage
"Mussten die DDR-Grenzer auf Menschen schießen oder gab es auch
andere Möglichkeiten?". Die Dokumentation wirft dabei auch allgemeine
Fragen auf: "Wie weit gehe ich, um ein System zu schützen?", "Wann
gehorche ich, wann widersetze ich mich einer Anweisung?". Ergänzt
wird die Erzählung durch Interviews mit den Wissenschaftlern Marion




Detjen und Gerhard Sälter sowie Musiker Thomas Hübner alias Clueso,
der in Erfurt aufgewachsen ist.

Die RAF
Christian Löber stellt einen fiktiven Terroristen der Roten Armee
Fraktion (RAF) dar. Mit aller Macht aufrütteln, etwas verändern, sich
gegen den Staat stellen - auch um den Preis, Menschenleben zu opfern.
"Was geht mich das an?" begibt sich auf die Suche nach der
moralischen Entscheidung zwischen System und Rebellion - alles aus
der Perspektive eines RAF-Terroristen, der überzeugt war, das
Richtige zu tun. Die Erzählung wird ergänzt durch Interviews mit den
Wissenschaftlern Wolfgang Kraushaar und Sabine Bergstermann sowie
"Baader"-Regisseur Christopher Roth.

Der Kosovo-Krieg
Benjamin Schroeder verkörpert den fiktiven Charakter eines
Bundeswehrsoldaten, der basierend auf Zeitzeugeninterviews und realen
Biographien entwickelt wurde. Der Soldat erzählt von den
Entscheidungen, die sein Leben verändert haben: "Sind militärische
Mittel gerechtfertigt, um Verfolgte zu schützen?" "Wofür riskiere ich
mein Leben?". Interviews, u.a. mit der Historikerin Marie-Janine
Calic und der ARD-Korrespondentin Susanne Glass, ergänzen Schauspiel
und historische Bilder.

Die NS-Zeit
Judith Neumann stellt eine NS-Mitläuferin dar. Ihre Rolle basiert auf
historischen Tagebuchaufzeichnungen von Jugendlichen, weiteren
historischen Quellen und aktuellen Forschungsergebnissen. Im
Mittelpunkt stehen Fragen wie "Warum war Hitler so faszinierend für
viele Jugendliche?", "Schauen wir heute in ähnlichen Situationen
weg?" und "Wo beginnt Mitschuld?". Die Dokumentation verfolgt das
Denken und Handeln einer jungen NS-Mitläuferin - vor dem Hintergrund
heutigen Wissens und heutiger Werte, eingeordnet durch Interviews mit
den Historikern Kathrin Kollmeier und Sascha Lange.

Redaktion: Lena Brochhagen, Christiane Hinz, Birgit Keller-Reddemann,
Mareike Potjans / Produktion: vydy.tv im Auftrag des Westdeutschen
Rundfunks

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Datum: 29.09.2016 - 10:39 Uhr
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