(ots) - Der Rundfunkrat hat am 8. September 2016 auf
Empfehlung des Verwaltungsrats den Jahresabschluss 2015 von Radio
Bremen festgestellt und die Geschäftsleitung entlastet.
Nach Auskunft des Senders habe man 2015 alle finanziellen und
programmlichen Ziele erreicht und bis zum Ende des Geschäftsjahres
einen kleinen Liquiditätsüberschuss erwirtschaftet. Dank der
Übergangsregelungen für einen verbesserten ARD-Finanzausgleich ab dem
Jahr 2017 habe Radio Bremen im vergangenen Jahr mehr Mittel für das
Programm zur Verfügung stellen und wichtige Projekte wie Bremen NEXT
sowie die lange aus Kostengründen aufgeschobene Renovierung seines
Online-Angebots auf den Weg bringen können. Zehn Jahre nach dem Bau
des neuen Funkhauses an der Weser habe man außerdem mit den
notwendigen Re-Investitionen in die rundfunkspezifische Technik
begonnen. "Wir können sehr zufrieden sein", sagte der
Rundfunkratsvorsitzende Dr. Klaus Sondergeld. "Der Sender
wirtschaftet solide. Neben dem Erhalt der Substanz konnten im
abgelaufenen Geschäftsjahr auch wichtige programmliche Impulse wie
ein Angebot für junge Menschen im Land Bremen gesetzt werden."
Radio Bremen-Intendant Jan Metzger dankte in der öffentlichen
Rundfunkratssitzung Verwaltungsrat und Rundfunkrat des Senders:
"Unsere Aufsichtsgremien haben uns in den zurückliegenden sehr
schwierigen Jahren immer unterstützt. Im 70. Jahr seines Bestehens
befindet sich Radio Bremen auf einem guten Kurs, der die
Konsolidierung des Erreichten mit Weiterentwicklung und
Zukunftsfähigkeit verbindet. Den kleinen Jahresüberschuss werden wir
im kommenden Jahr wieder für das Programm nutzen."
Der Liquiditätsüberschuss betrug im vergangenen Jahr 890 TEUR bei
Gesamterträgen von rund 101 Mio. EUR. Handelsrechtlich endete der
Jahresabschluss mit einem Jahresfehlbetrag von rund 2,3 Mio. EUR, der
jedoch keinen Einfluss auf die ausreichende Liquiditätssituation des
Senders hat.
Der detaillierte Jahresabschluss 2015 wird in Kürze auf den
Internetseiten von Radio Bremen veröffentlicht (www.radiobremen.de).
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