(ots) -
Angriffe sind an der Tagesordnung, Sicherheit oder gar Frieden
scheinen unerreichbar. Die beiden Filmemacher Saeed Taji Farouky und
Michael McEvoy begleiten Soldaten der Afghanischen Nationalarmee, die
nach dem Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan die Kontrolle in der
Provinz Helmand übernehmen. Die mehrfach ausgezeichnete Dokumentation
"Allein gegen die Taliban - Afghanische Soldaten an der Front" ist am
Freitag, 19. August 2016, um 12.45 Uhr in ZDFinfo zu sehen. Der Film
bildet den Höhepunkt eines Thementages, der sich mit Islamismus und
dem Heiligem Krieg beschäftigt.
In der Provinz Helmand misstraut jeder jedem, potenzielle Feinde
lauern überall. Für die Soldaten der Afghanischen Nationalarmee, die
nach dem Abzug der NATO-Truppen für die Sicherheit im Land sorgen
sollen, ist das eine Belastung von vielen: Unregelmäßiger Sold,
mangelhafte Versorgung und die dürftige Ausrüstung erschweren ihren
Kampf gegen den Terror. In "Allein gegen die Taliban" berichten
Soldaten von ihren geheimen Hoffnungen und Träumen, aber auch von den
Zweifeln an ihrer schwierigen Mission. Einfühlsam und in
eindrucksvollen Cinemascope-Bildern gewährt die Dokumentation, die
2015 auf der Berlinale mit dem Amnesty International Filmpreis
ausgezeichnet wurde, einen Blick auf ein Land, das noch immer von den
Taliban gebeutelt ist.
Nicht nur in Afghanistan sind religiöse Konflikte verbreitet: Ab
9.15 Uhr erklärt "Der gespaltene Islam", wieso in Syrien, dem Iran
und Saudi-Arabien Schiiten gegen Sunniten kämpfen. Anschließend
berichtet "Terror im Namen Allahs" um 10.00 Uhr vom Aufstieg des IS.
Ein Erfolgsfaktor der islamistischen Propaganda-Maschinerie ist das
Internet. Um 11.15 Uhr zeigt "Dschihad 2.0" wie geschickt die
Fundamentalisten über das Netz Jugendliche für den Heiligen Krieg
anwerben. Ein Geschäft, mit dem sich Irfan Peci bestens auskennt: Um
13.30 Uhr zeichnet "Islamist mit Staatsauftrag" seinen Weg von einem
der wichtigsten Propagandisten im deutschsprachigen Raum hin zum
V-Mann des Verfassungsschutzes nach. "Einmal Dschihad und zurück"
begibt sich bereits um 12.00 Uhr mitten ins Herz des internationalen
Terrorismus - nach Pakistan. Doch auch in der westlichen Welt ist der
Terror längst angekommen, wie "Dschihad in Europa" um 10.45 Uhr
deutlich macht.
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