Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Steinmeier in Russland
(ots) - Die Situation in Aleppo ist nicht nur
katastrophal. Sie ist menschenverachtend. 300 000 Männer, Frauen und
Kinder sind in der syrischen Stadt eingeschlossen. Sie sind Opfer
eines Krieges zwischen von Russland unterstützten syrischen Truppen
einerseits und Rebellen andererseits. Hilflos muss die
Weltöffentlichkeit zuschauen, wie die Zivilbevölkerung um ihr Leben
ringt: ohne Lebensmittel, ohne Trinkwasser, ohne medizinische
Versorgung. Außenminister Frank Walter- Steinmeier (SPD) will und
muss helfen. Er versucht es mit Diplomatie - eine in diesem Konflikt
bisher stumpfe Waffe. Denn bei seinem Amtskollegen Sergej Lawrow
beißt der SPD-Politiker auf Granit. Russland will Syriens Präsident
Assad militärisch stützen - und nimmt die Qualen Hunderttausender in
Kauf. Abermals wird deutlich, wie sehr die russische Politik auf
Machtstreben und Machterhalt aus ist. In Syrien geht das, weil sich
die USA aus dem Krieg raushalten. Was tun? Der Westen kann nur
versuchen, den Druck auf Moskau weiter hochzuhalten. Das Nahziel
muss eine längere Pause zur Versorgung der Bevölkerung sein. Ein
mühevolles aber wichtiges Unterfangen.
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Westfalen-Blatt
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Andreas Kolesch
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Datum: 15.08.2016 - 21:30 Uhr
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