(ots) - Bei den fünf größten
Telekommunikationskonzernen Deutschlands gab es zwischen Oktober
2015 bis Ende Juni 2016 insgesamt 90 ernstzunehmende Störungen.
Dies berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Samstagsausgabe) unter Verweis auf eine exklusive Zusammenstellung
des Online-Portals Stoerungen.de.und dessen niederländischem
Mutterunternehmen Serinus42 für die Redaktion. Gemessen wurde
vorrangig in sozialen Netzwerken, wie oft Störungen oder Ausfälle
von Kunden gemeldet wurden.
Laut der Zusammenstellung kam es zu 19 relevante Störungen jeweils
bei Telekom, Kabel-Deutschland und Unitymedia. Bei Vodafone
Deutschland waren es 18 Vorfälle. Bei Telefonica Deutschland (02)
kommen 15 Fälle zusammen. Die Unternehmen erklären, die Zahl der
gemeldeten Störungen werde von der Zusammenstellung wahrscheinlich
überschätzt, weil Kunden häufig Probleme beispielsweise bei einem
Online-Angebot oder W-Lan fälschlich dem Netzbetreiber zuschrieben.
Außerdem weisen sie daraufhin, dass die Zuverlässigkeit ihrer Netze
im Durchschnitt hoch sei: In "normalen Wochen" erreiche Vodafone 99
Prozent Zuverlässigkeit, erklärt das Unternehmen. Unitymedia meldet,
dass die zugesicherte Verfügbarkeit von 97,5 Prozent "zuverlässig"
eingehalten wird. Die Telekom garantiert einen ähnlichen Wert,
ergänzt aber gegenüber der "Rheinischen Post", dass viele Dienste zu
"99,5 Prozent und besser" verfügbar sind.
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