WAZ: Smart in die eigene Tasche geschaufelt
- Kommentar von Gerd Heidecke zu Zählerkosten
(ots) - Dass sich hinter dem neumodischen Anglizismus Smart
Metering eine Mogelpackung aus dem Fabelreich der Energiewende
versteckt, ist nicht neu. Dass Hausbesitzer und Mieter die
zwangsweise Umstellung auf die "intelligenten Stromzähler"
voraussichtlich eine Menge Geld kosten wird, für die es keinen
Gegenwert gibt, ist neu und ein kleiner Skandal, mindestens.
Vom Strom zählen allein ist noch keine Kilowattstunde weniger
verbraucht worden. Das haben die Pilotprojekte mit den neuen Zählern,
auch im Ruhrgebiet, bewiesen. Für die Feststellung, dass zu den
Stunden des billigen Nachtstroms weniger elektrische Energie fürs
Wäschewaschen, Duschen, und Kochen verbraucht wird, braucht man nicht
besonders smart zu sein. Oder kennen Sie jemanden, der dafür mitten
in der Nacht aufstehen möchte?
Allem Anschein nach hat sich jetzt eine Große Koalition der
Lobbyisten durchgesetzt. Zu den hohen Kosten der Energiewende für
Privatleute kommen jetzt noch Abzockgebühren. Den Wirtschaftsminister
in Berlin darf man in diesem Zusammenhang an seine Worte als
Parteivorsitzender erinnern: Die SPD müsse wieder Schutzmacht der
kleinen Leute werden. Nur zu, Herr Gabriel.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.06.2016 - 18:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1372643
Anzahl Zeichen: 1475
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Smart in die eigene Tasche geschaufelt
- Kommentar von Gerd Heidecke zu Zählerkosten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...