Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass der Staat seine Bürger mit Gesundheit „versorgen“ kann.
(firmenpresse) - Dieser Irrtum wird noch zusätzlich durch die Annahme verstärkt, dass die Frage der Gesundheit ausschließlich eine Sache des Fortschritts wäre und damit von den Ressourcen der Technik abhängig sei.
Die Individuen haben zwar in den letzten Jahrzehnten für die eigene Lebensgestaltung gegenüber dem Gesetzgeber viele Freiheiten errungen, was jedoch die Gesundheit betrifft, möchten bis heute die meisten die Gesundheit in Form eines Leistungskatalogs von den staatlichen Quellen abrufen.
Hier liegt ein uneinlösbarer Widerspruch vor. Der Gesetzgeber kann nur kollektive Entscheidungen und Regelungen treffen, während der Einzelne seine eigene Gesundheit nicht ausschließlich durch kollektive Maßnahmen bekommen kann. Eine individuelle Entwicklung verlangt auch ihre „individuellen“ Zutaten für ein gesundes Leben. Je mehr diese Individualität durch kollektives Handeln ersetzt werden soll, desto teurer wird das Gesundheitswesen bei einer zunehmenden Schwäche der individuellen Gesundheit.
Der Politik fehlte bisher der Mut, eine breite Aufklärung der Bevölkerung über die Individuation im Gesundheitswesen zu starten. „Muss ich dann für meine Gesundheit auch selber zahlen?“, hört man heute die provokative Frage. Die Antwort darauf lautet: Wer dem Glauben verfällt, durch eine ausschließlich kollektive Solidarität die eigene Gesundheit erhalten zu können, wird nicht nur allein die „bitteren Pillen“ schlucken, sondern auch noch eine bittere Erfahrung machen müssen: Individualität ist zwar auf die Kollektivität angewiesen, kann jedoch nicht durch sie ersetzt werden. Sozialistische und kommunistische Ideologien haben diese bittere Erfahrung den Individuen in der Geschichte unzählige Male „vor die Nase“ geführt.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Pal Dragos: Das homöopathische Denken – Was bedeutet Pseudohomöopathie, 2009,
Pal Dragos: Homöopathie oder Schulmedizin, 2005
Kostenfreie Leseproben: ww.pal-dragos.de
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Die Strukturationstheorie basiert auf dem Verständnis der Struktur lebendiger Systeme. Sie berücksichtigt die Erkenntnisse der Leibphilosophie und setzt sich kritisch mit der Theologie aus der Sicht des Leibverständnisses auseinander. Die Strukturationsforschung fühlt sich der Interdisziplinarität verpflichtet.
Das Institut wird von Pal Dragos, Dr./Med. Univ. Budapest, M.A., Dipl. Soz., Dr. phil., MBA Univ. Cardiff (akademische Titel in der Reihefolge des Erwerbs) geleitet.
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