Mitteldeutsche Zeitung: zu griechischen Schulden
(ots) - Man stelle sich eine alleinstehende Frau vor, die
bei einem Monatseinkommen von knapp 740 Euro für ihre Tochter und den
pflegebedürftigem Vater aufkommen muss und mittlerweile fast 29 000
Euro Schulden angehäuft hat. Jeder zurechnungsfähige Finanzberater
würde dieser Frau dringend raten, Privatinsolvenz anzumelden. Eine
andere Möglichkeit, ihre Schulden loszuwerden, gibt es schlicht und
einfach nicht. Nichts da, sagen die Gläubiger. Sparen und
zurückzahlen, lautet das Gebot. Und so bekommt Opa kein Frühstück
mehr und die Tochter muss die längst zu engen Klamotten vom letzten
Sommer auftragen. Die Zahlen im Beispiel sind keineswegs aus der
Luft gegriffen. Sie legen die griechische Staatsverschuldung von
mehr als 316 Milliarden Euro sowie die Staatseinnahmen von zuletzt
rund 81 Milliarden Euro auf jeden einzelnen der elf Millionen
Griechen um.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 06.05.2016 - 18:50 Uhr
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