Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Milliardenverlust bei der Bahn
(ots) - Man muss schon Optimist sein, um an eine
schnelle Wende bei der Deutschen Bahn zu glauben. Der erste
Konzernverlust seit zwölf Jahren ist nicht nur wegen seiner Höhe -
1,3 Milliarden Euro - kein Betriebsunfall. Das bundeseigene
Unternehmen tut sich vor allem mit der Anpassung an die veränderten
Rahmenbedingungen sehr schwer. Dabei waren in Deutschland noch nie
so viele Menschen und Waren gleichzeitig auf Achse. Allerdings war
auch die Konkurrenz für die Schiene nie so groß. Die traditionellen
Wettbewerber im Personenverkehr - Auto und Flugzeug - profitieren
vom niedrigen Spritpreis, während die Bahn für den Strom eher mehr
bezahlt. Weiter erwuchs ihr mit dem Fernbus eine neue Konkurrenz.
Sie hält mit Billigtickets dagegen - zu Lasten möglicher Gewinne.
Die Güterbahn schafft es leider auch nicht, vom Boom des
Onlinehandels zu profitieren. Klar ist der kleine Lieferwagen vor Ort
unschlagbar. Doch auf der langen Strecke wäre die Bahn eine
Alternative - wäre sie nur schneller, flexibler und billiger. Doch
anstatt die Weichen zu stellen, vergraulen die häufigen Streiks
die letzten Kunden. Je kleiner das Fahrzeug, desto einfacher das
Wendemanöver. Bis aber ein Zug umrangiert ist, dauert es lange.
Gerade darum ist Eile geboten.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.03.2016 - 21:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1334508
Anzahl Zeichen: 1562
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Milliardenverlust bei der Bahn"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...