Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Fall Tönnies gegen Tönnies
(ots) - Versöhnliche Töne und bitterböse Vorwürfe: Der
seit vier Jahren öffentlich ausgetragene Kampf um die Macht beim
Fleischkonzern Tönnies war gestern im Bielefelder Landgericht noch
einmal in all seinen Facetten zu erleben. Dem sanften Druck des
beharrlich seit dem ersten Prozesstag auf eine außergerichtliche
Lösung hinwirkenden Vorsitzenden Richters Jörg Schröder haben die
beiden Streithähne die nächste Chance auf eine Beilegung ihres
Konflikts zu verdanken. Den Versuch, den Familienstreit mit Hilfe
eines neutralen Vermittlers zu schlichten, sollten sie als Chance
begreifen. Womöglich ist es tatsächlich die letzte Gelegenheit, bevor
der Konflikt durch immer neue Vorwürfe dermaßen eskaliert, dass
beide Seiten nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander
sprechen. Fakt ist, dass kein Gericht dieser Welt den Konflikt
abschließend wird lösen können. Denn ob letztlich die Verteilung
der Gesellschaftsanteile bei 50:50 bleibt oder zugunsten von Robert
Tönnies im Falle des Klageerfolgs auf 55:45 kippt - eines ändert
sich nicht: Die Kontrahenten sind verdammt dazu, sich für eine
gemeinsame Zukunft im Konzern zusammenzuraufen - oder getrennte Wege
zu gehen. Fraglich ist nur, ob den Worten diesmal wirklich die
finale Einigung folgt.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.03.2016 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1330248
Anzahl Zeichen: 1562
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Fall Tönnies gegen Tönnies"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...