WAZ: Kunden haben es selbst in der Hand
- Kommentar von Frank Meßing zu Dispozinsen
(ots) - Kontoführungsgebühren, Abhebeentgelte und
Dispozinsen sind ein Dauerärgernis, an dem sich Verbraucherschützer
und Politiker seit Jahren die Zähne ausbeißen. Ein bundesweiter
Vergleich zeigt nun, dass es allein bei den Sparkassen eine absurd
hohe Spanne gibt.
Unstrittig ist, dass Geldhäuser Kontoüberziehungen, die im
Gegensatz zu Krediten nicht vertraglich abgesichert sind,
unterfüttern müssen. Die Frage ist nur, wie hoch sich die Banken die
Leihgabe versilbern lassen. Es mag ja sein, dass das Ausfallrisiko in
Marxloh höher ist als am Tegernsee. Das zum Teil drastische Gefälle
lässt aber aufhorchen.
Bundesweit lag der Dispozins-Durchschnitt zuletzt knapp unter zehn
Prozent. Ob eine gesetzliche Obergrenze die Verbraucher spürbar
entlasten würde, sei einmal dahin gestellt. Es ist müßig, auf die
Politik zu warten. Denn die Bankkunden haben es selbst in der Hand:
Sie sollten sich über die Höhe ihres Dispozinses informieren und
günstigere Alternativen prüfen, um finanzielle Engpässe zu
überbrücken.
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Datum: 07.03.2016 - 18:14 Uhr
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