Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Edeka/Kaiser's Tengelmann
(ots) - Das Bundeskartellamt war dagegen. Ebenso die
Monopolkommission. Die Konkurrenz, die teils eigene Angebote
vorgelegt hatte, reagierte sauer. Und die Lieferanten, voran die
Sprecher der Agrarwirtschaft, warnten vor einem weiteren
Fortschreiten der Konzentration im Lebensmittelhandel. Selbst die
Fachgewerkschaft NGG stellte sich auf die Seite der Gegner einer
Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka. Doch den
Wirtschaftsminister ficht dies alles nicht an. Sigmar Gabriel sagt
trotzdem »Ja«. Liebt der Minister Edeka - so wie Edeka angeblich
Lebensmittel liebt? Die Sache ist diffiziler. Die Auflagen, deren
Erfüllung dem Giganten sicher nicht leicht fallen wird, zeigen, worum
es Gabriel stattdessen geht: Er will möglichst viele der 16 000
tariflichen Arbeitsplätze erhalten. Damit handelt Gabriel, als wäre
er auf einem Auge blind. Er übersieht, dass er Jobs in anderen
Unternehmen gefährdet. Ihm ist egal, dass er die Verhandlungsmacht
der Nummer 1 weiter stärkt. Wenn die fünf Größten in der Branche
75 Prozent des Umsatzes erwirtschaften, dann haben kleinere Anbieter
und neue Produkte keine Chance, sich bekannt zu machen. Wie unter
den Umständen Preisverhandlungen ablaufen, davon können Bauern und
Lebensmittelindustrie bereits ein Lied singen.
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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 12.01.2016 - 21:00 Uhr
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