WAZ: Machtfaktor Amazon
- Kommentar von Ulf Meinke zur Paketlogistik
(ots) - Es ist ein großes und weiter wachsendes Geschäft.
Wie sich das Einkaufsverhalten der Menschen verändert, war einmal
mehr vor Weihnachten spürbar. Pakete mit dem Amazon-Schriftzug
gehören längst ebenso zum Alltag wie ein Einkaufsbummel in der
Innenstadt. Der Aufstieg des amerikanischen Online-Händlers in
Deutschland scheint unaufhaltsam zu sein.
Bislang profitierten auch Unternehmen wie DHL, Hermes und DPD
erheblich vom Amazon-Erfolg. Doch der vor Kraft strotzende US-Konzern
will sich offenbar unabhängiger machen von seinen Geschäftspartnern
und verfolgt Pläne für ein eigenes Zustellnetz. Aus Sicht von Amazon
ist es ein logischer Schritt, weitere Felder der Logistik zu
besetzen. Für die in Deutschland beheimateten Dienstleister könnten
lukrative Aufträge wegbrechen.
Amazon steht zu Recht unter besonderer Beobachtung der
Öffentlichkeit. Seit Monaten schwelt ein Konflikt mit der
Gewerkschaft Verdi. Je größer Amazon wird, desto wichtiger ist es,
dass der US-Konzern seine Verantwortung gegenüber den Beschäftigten
wahrnimmt und sich als guter Arbeitgeber präsentiert.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.01.2016 - 19:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1306021
Anzahl Zeichen: 1391
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Machtfaktor Amazon
- Kommentar von Ulf Meinke zur Paketlogistik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...