Rheinische Post: Lanxess will 2016 dreistelligen Millionen-Betrag in NRW investieren
(ots) - Der Chemiekonzern Lanxess will den Standort
Nordrhein-Westfalen kräftig ausbauen. "Lanxess wird neben Leverkusen
auch die Werke Krefeld und Dormagen stärken", sagte Lanxess-Chef
Matthias Zachert der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Samstagausgabe). "Wir planen im nächsten Jahr für die
Niederrhein-Standorte Investitionen in Höhe eines dreistelligen
Millionenbetrags." Jahrelang habe der Konzern in Kautschuk
investiert, jetzt seien die anderen Bereiche an der Reihe.
Zugleich betonte Zachert: "Das geht aber nur, wenn die
betrieblichen und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland
stimmen." Sorgen machen ihm die hohen Energiepreise: "Die Gaspreise
in Deutschland sind nahezu dreimal so hoch wie in den USA. Das wirkt
sich dramatisch auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte
aus."
Er warnte die Politik, künftig Kraftwerke der Industrie
(Eigenstrom-Anlagen) mit der Ökostrom-Umlage zu belegen. "Müssten die
drei Niederrhein-Werke EEG-Umlage zahlen, wäre hier ein zweistelliger
Millionenbetrag fällig. Die Kosten müssten an anderer Stelle wieder
eingespart werden. Doch hier ist kaum noch etwas zu holen. Treibt die
Politik die Energiekosten weiter, droht bestehenden Werken
langfristig das Aus."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.12.2015 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1299088
Anzahl Zeichen: 1528
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Lanxess will 2016 dreistelligen Millionen-Betrag in NRW investieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...