Rheinische Post: Mehr Polizisten würden
Attentäter nicht hindern
Kommentar Von Christian Schwerdtfeger
(ots) - Dass es der Polizei an Personal fehlt, ist
bekannt. Dass die Beamten deswegen klagen, ist gerechtfertigt. Dass
deshalb deutlich mehr Polizisten eingestellt werden müssen, damit die
Kräfte entlastet werden und nicht mehr so viele Überstunden anhäufen
müssen, auch daran besteht kein Zweifel. Alles richtig. Aber bedeuten
mehr Polizisten auch mehr Sicherheit? Bezogen auf terroristische
Anschläge ist diese Frage wohl eher mit einem Nein zu beantworten.
Für einen Terroristen, der zu allem bereit ist, wird es keinen
Unterschied machen, ob drei oder zehn Polizisten einen
Weihnachtsmarkt bewachen. Wenn er dort eine Bombe zünden will, wird
er es tun. Auch 50 Polizisten könnten das kaum verhindern; viel zu
groß und unübersichtlich ist das zu überwachende Areal. Notfalls
schießen sich die Islamisten ihren Weg frei oder zünden den
Sprengsatz, wenn sie kontrolliert werden, oder ganz woanders. Auch
werden mehr Polizisten und Ordner vor und in den Fußballstadien einen
Selbstmordattentäter nicht aufhalten. Die Polizei kann auch weiterhin
vollständige Sicherheit nur suggerieren, mit ihrer Anwesenheit den
Menschen das Gefühl vermitteln, sicher zu sein. Damit müssen und
können wir leben.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.11.2015 - 19:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1290468
Anzahl Zeichen: 1440
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Mehr Polizisten würden
Attentäter nicht hindern
Kommentar Von Christian Schwerdtfeger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...